Richtiger Stand beim Bogenschießen

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Paralleler Stand
  • Offener Stand
  • Überdrehter Stand

Der richtige Stand beim Bogenschießen ist die Grundlage für einen stabilen und wiederholbaren Schussablauf. Die Stellung der Füße beeinflusst das Gleichgewicht, die Körperausrichtung und die Bewegungsfreiheit. Grundsätzlich unterscheidet man drei Standvarianten: den parallelen, den offenen und den überdrehten Stand. Besonders für Anfänger ist der parallele Stand ein guter Ausgangspunkt, weil er sich einfach einnehmen und kontrollieren lässt.

Welche Unterschiede es gibt, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Varianten haben und worauf du beim traditionellen Bogenschießen achten solltest, erfährst du in diesem Artikel.

Paralleler Stand

Der einfachste und beste Stand ist immer noch der parallele. Dabei zeigt die Linie von Fußspitze zu Fußspitze genau ins Ziel.

Der parallele Stand lässt sich auch am leichtesten überprüfen. Die Steinermethode ist dabei sicher sehr hilfreich. Dabei wird entweder der Bogen oder ein Pfeil so über die Fußspitzen gehalten, dass damit die Verlängerung von einer zur anderen Fußspitze hergestellt wird. Nun sollte der Bogen oder der Pfeil genau in das Ziel zeigen. Dass es nicht immer möglich ist, einen parallelen Stand einzunehmen, ist schon klar. Wenn man es aber versucht, wird man in den meisten Fällen den zur Situation passenden Stand finden.

Offener Stand

Eine andere, wenn auch nicht unbedingt bessere Variante ist der offene Stand. Dabei werden Füße und Schulter in einem Winkel von bis zu 30° zur Scheibe gedreht. Im Gelände wird das u.U. sehr schwer. Häufig versucht man dann nur, einen einigermaßen sicheren Stand einzunehmen. Auf die Ausrichtung des Körpers wird wenig geachtet.

... Probleme beim offenen Stand

Überdrehter Stand

Beim überdrehten Stand wird das hintere Bein etwas nach hinten versetzt. Dadurch dreht sich der Körper weg vom eigentlichen Ziel. Diese Variante ist nicht unbedingt die günstigste.

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