Die Sehne streift meine Nase
Wer einen festen und stabilen Anker haben möchte, wird unter Umständen feststellen, dass die Sehne hin und wieder (oder auch immer) an der Nase streift. Das ist unangenehm und tut weh, außerdem schaut man nach einigen Schüssen auch nicht mehr schön aus. Warum ist das so und was kann man dagegen tun?
Viele Schützen haben damit kein Problem. Der Grund dürfte daran liegen, dass viele die Sehne beim Ankern sehr weit vom Auge bzw. von der Nase weg haben. Dann gibt es logischerweise keine Berührung beim Lösen. Wenn du deinen Ankerpunkt verbessern möchtest, soll er möglichst stabil und gut wiederholbar sein. Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, die Sehne näher vor dem Auge zu positionieren. Dabei kann es jedoch vorkommen, dass die Sehne beim Lösen die Nase berührt.
Der Grund liegt darin, dass der Kopf zu wenig Richtung Ziel gerichtet ist. Man „schielt" quasi nur dahin. Viele haben Probleme, den Kopf richtig zur Seite zu drehen. Was kann man dagegen tun? Eine Möglichkeit wäre, regelmäßig einige Übungen für mehr Beweglichkeit des Kopfes zu machen. Damit dreht man dann den Kopf weiter Richtung Ziel. Wenn es trotzdem nicht klappt, kann man einen offenen Stand probieren. Damit wird das Dreieck Pfeilauflage - Ankerpunkt - Bogenschulter des Bogenarms größer.
Schießt man einen Langbogen, kann es auch helfen, dass man eine gebeugte Haltung einnimmt. Man knickt in der Hüfte nach vorne ab und erreicht auch so, dass das oben beschriebene Dreieck größer wird.
Vermeidungsstrategie und Fehler
Lösungsvorschläge
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